Lebensimpuls 3. Fastensonntag 2021

Wenn Jesus aufräumt

mit Gottesbildern
mit Haltungen der Exklusivität
mit Opfer-Kult
der ausgedient hat

Wenn Jesus Platz macht
für ALLE Menschen
aus allen VÖLKERN
und
die Hingabe des Lebens
zum Gottesdienst wird

Wenn Jesus den Blick klärt
auf Gott hin
und auf die Wahrheit
des eigenen Lebens
bleibt nichts wie es war

Konfrontation
um des Menschen
und des Himmelsreiches willen

Jesus Christus
seines Zeichens
Gott und Mensch
hat vieles durchzusteh‘n
bis zu seinem Aufersteh‘n!

Er steht es auch mit mir durch!

© Sr. Maria Schlackl SDS

1. Lesung: Ex 20,1–17; 2. Lesung: 1 Kor 1,22–25
Evangelium: Joh 2,13–25
Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

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