Anlässlich des Welttags gegen Menschenhandel am 30. Juli macht Sr. Maria Schlackl SDS auf die dramatische Situation von Opfern sexueller Ausbeutung in Österreich aufmerksam. Sie fordert gesellschaftliches Umdenken.
(c) Bild: Martin Maria Eder
Die Salvatorianerin und Expertin für Menschenhandel fordert eine Reform der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für die Ursachen und Folgen von Menschenhandel.
Auszug aus dem Kathpress-Interview Das Argument „die wollen das eh“ greift zu kurz – „Es geht um Menschen, nicht um Ware, die man konsumieren kann“. Mehr als 90 Prozent aller Frauen und Mädchen, die in Österreich als „Sexdienstleisterinnen“ ausgebeutet würden, kämen aus dem Ausland, informierte Schlackl. Die Ordensfrau sieht darin einen engen Zusammenhang zwischen Migration sowie Arbeits- und sexueller Ausbeutung. weiter…
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